Mobile Cities


Reihe: Mobilität und Gesellschaft.

Oliver Schöller-Schwedes, Stephan Rammler (2012) (Hrsg.).

Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte lebt der größte Teil der Weltbevölkerung nicht mehr auf dem Land, sondern in den Städten. Die weltweite Urbanisierung geht einher mit einer rasanten sozialen und räumlichen Mobilisierung ganzer Gesellschaften. Während die Stadt- und Verkehrsentwicklung in den Industrieländern mittlerweile einen gewissen Sättigungsgrad erreicht hat, schreitet sie in anderen Weltregionen mit einer gewaltigen Dynamik voran. Sollten diese Länder es dem westlichen orbild gleichtun, ist mit negativen Auswirkungen im globalen Maßstab zu rechnen.

Daher stellt sich die Frage, ob es auch Beispiele für alternative Entwicklungspfade gibt, die eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsentwicklung ermöglichen. Denn alle Anzeichen sprechen dafür, dass die konventionellen Konzepte der Stadt- und erkehrstechnik, wie sie vor über hundert Jahren in Europa entwickelt wurden, mit Blick auf die begrenzten Ressourcen und die ökologischen Folgen heute nicht mehr angemessen sind.

Das primäre Anliegen dieser Studie besteht darin, erstmals eine Bestandsaufnahme der weltweiten Stadt- und Verkehrsentwicklung vorzulegen, um das Ausmaß der globalen Herausforderungen vollständig in den Blick zu bekommen. Vor diesem Hintergrund wird abschließend ein Angebot gemacht, in welche Richtung zukünftig weitergedacht werden könnte, um den sich anbahnenden Problemen angemessen zu begegnen.

 

Bd. 2, 2., ergänzte und überarbeitete Neuauflage, 2012, 304 S., 29.90 EUR, br., ISBN 978-3-8258-0913-3

19,90 Euro, zu beziehen nur über den Buchhandel

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Ausgaben der Reihe unter:

http://www.lit-verlag.de/reihe/moge