3D4Space - Additive Fertigungsmethoden für die innovative Raumfahrt


Die zukünftige Exploration des Weltraums wesentlich mitgestalten, dies ist das Ziel des vom Land Niedersachsen und der Europäischen Union geförderten Innovationsverbundes „3D4Space“.

Mit dem absehbaren Betriebsende der Internationalen Raumstation ISS treten weiter entfernte Ziele wie Mond und Mars in den Fokus. Für eine dauerhafte Präsenz des Menschen vor Ort sind neben neuen Trägersystemen vor allem Technologien zur Nutzung von Ressourcen vor Ort und zum Recycling vorhandener Materialien nötig. In Kombination mit additiver Fertigung (3D-Druck) lassen sich daraus Ersatzteile und Werkzeuge, aber auch große Strukturen wie Habitate realisieren. Die Entwicklung und Erprobung dieser Technologien ist die zentrale Aufgabe des im Mai 2017 unter der Leitung des Institutes für Raumfahrtsysteme (IRAS) gestarteten Innovationsverbundes. Die multidisziplinäre Zusammensetzung des Verbundes mit den Partnern

ermöglicht durch Bündelung der Kompetenzen die Lösung der anspruchsvollen technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wird außerdem ein effektiver Transfer der neuen Entwicklungen für die erdgebundene Nutzung bewirkt.

Das ITD übernimmt im Konsortium die Aufgabe des erdgebundenen Innovationsübertrags auf Basis eines umfangreichen projektbegleitenden Szenarioprozesses, der auch die politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Folgen derartiger Missionen untersucht.

 

Projektsteckbrief

Laufzeit:
01.05.2017 bis 30.04.2020
Förderung:
Förderung durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union
Konsortialpartner:
Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften
Technische Universität Braunschweig

Kontakt:

ma.wiehle@hbk-bs.de

d.thomas@hbk-bs.de