Hytrust-Projekt


HyTrust untersucht von September 2009 bis August 2013 die gesellschaftlichen Auswirkungen der Einführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Mobilitätssektor. Mit verschiedenen Methoden der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung und des Design Thinkings geht das Projekt schwerpunktmäßig Fragen zur Akzeptanz gegenüber der Wasserstoff-Technologie und zum Vertrauen nach, das die Bevölkerung in die technologiebetreibenden Akteure setzt.

Dem HyTrust-Projektverbund gehören das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU), das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das European Climate Forum (ECF), das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ), die Spilett GmbH und das Institut für Transportation Design (ITD) an. Gefördert wird es im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), betreut von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW).

Ziel des Projektes ist neben der Expertenmeinung die Bürger- bzw. Nutzerperspektive in den Entwicklungsprozess und die Einführungsphase von Wasserstoff als Kraftstoff in den Verkehrssektor einzubeziehen.

Dazu sollen folgende drei übergreifenden Fragen beantwortet werden:

•    Welche Akzeptanz findet die Wasserstofftechnologie in der Öffentlichkeit?

•    Wie entsteht in der Öffentlichkeit Vertrautheit mit der Wasserstofftechnologie
     und Vertrauen in die Technologie betreibenden Akteure?

•    Wie kann der technologische Systemwechsel im Mobilitätssektor hin zur
     Wasserstofftechnologie unter sozioökonomischen Aspekten vollzogen werden?


Unter der Überschrift „Die Rolle von Bild und Design für die Innovation, Kommunikation und Akzeptanz einer Wasserstoffgesellschaft“ hat das ITD im Rahmen des Projektverbundes mehrere Teilaufgaben übernommen. Die beiden wichtigsten sind zum einen eine Aufarbeitung der Design- und Innovationsgeschichte der Elektrizität und der Bedeutung von Visionen, Bildern und dem Design für die Etablierung eines neuen Energieträgers. Die historische Analyse erfolgt mit der Frage, welche Erfahrungen sich auf die Einführung von Wasserstoff übertragen lassen. Zum anderen erarbeiten Designer und Sozialwissenschaftler des Institutes detaillierte Nutzer- und Alltagsszenarien einer „Wasserstoffgesellschaft“. Diese Szenarien sollen für den Diskurs und die Kommunikation über die neue Technologie und ihre Integration in den Alltag und die Lebenswelt zukünftiger Nutzer eingesetzt werden.

Projektsteckbrief:

Laufzeit:  
August 2012 bis Februar 2015
Gefördert durch:
Gefördert durch Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Projektbetreuung:
Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW)
Kooperationspartner: Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
European Climate Forum (ECF)
Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ)
Spilett GmbH
Internet:
Zum Internetauftritt von HyTrust

Veröffentlichungen:
HyLife 2030 – Nutzer- und Alltagsszenarios einer Wasserstoffgesellschaft. Arbeitsbericht Nr. 11. Autor: Bernhard Fehr (Juni 2013)
» Bericht downloaden

Bilder, Innovation und Elektrizität – Was Wasserstoff aus der Geschichte der Elektrifizierung lernen kann. Arbeitsbericht Nr. 10. Autor: Marc Weider (November 2012)
» Bericht downloaden

10 Kernthesen zur Akzeptanz der Wasserstoffmobilität in der Gesellschaft Deutschlands. Gemeinsamer Teilergebnisbericht (Juni 2013).
» Thesen downloaden

Kontakt:
itd@hbk-bs.de