Animation des GuD-Druckluftspeicherkraftwerks ISACOAST-CC


In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wärme- und Brennstofftechnik (IWBT) der TU Braunschweig wurde das ITD beauftragt, eine Animation zur Visualisierung der komplexen Abläufe im ISACOAST-CC, einem isobaren GuD-Druckluftspeicherkraftwerk mit Wärmespeicher anzufertigen. Dabei steht die Bezeichnung ISACOAST-CC für Isobaric Adiabatic Compressed Air Energy Storage – Combined Cycle.

 

 

 

Das Konzept


Das ISACOAST-CC-Konzept stellt einen innovativen Druckluftspeicher zur Zwischenspeicherung überschüssiger Windenergie dar. In Starkwindzeiten wird überschüssiger Windstrom genutzt, um mit einem Verdichter Umgebungsluft zu komprimieren und in einer Salzkaverne mit Solependelbecken bei geringem Druckspiel zu speichern. Vor dem Kaverneneintritt gibt die Druckluft ihre Kompressionswärme an einen Wärmespeicher ab, da die Kaverne nur Druckluft mit maximal 50°C verträgt und bei höheren Temperaturen weniger Masse eingespeichert werden kann.

 

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In Schwachwindzeiten wird die Druckluft aus der Kaverne ausgespeichert und im Wärmespeicher wieder aufgeheizt. In der Gasturbinenbrennkammer wird Erdgas oder Diesel verbrannt und die Luft dadurch auf ca. 1400°C erhitzt. Die heißen Verbrennungsgase werden in der Gasturbine entspannt, wodurch sich die Turbine dreht und den Generator antreibt, in dem Strom erzeugt wird. Mit den 500-600°C warmen Abgasen der Gasturbine wird im Abhitzekessel Wasser vorgewärmt, verdampft und überhitzt. Der Dampf treibt eine Dampfturbine an, die den Generator dreht, welcher Strom erzeugt. Nach der Turbine wird der Dampf kondensiert und das Wasser mit der Speisewasserpumpe wieder in den Abhitzekessel gepumpt.

 

Das ISACOAST-CC Konzept wurde im Rahmen der Forschungsinitiative der E.ON AG und mit Unterstützung der KBB Underground Technologies GmbH am Institut für Wärme- und Brennstofftechnik (IWBT) der Technischen Universität Braunschweig und dem Institut für Regelungstechnik und Systemtheorie der Ruhr-Universität Bochum bearbeitet. Das Projekt stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Leithner im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN).