eAutarke Zukunft: Lösungen in Smart-Grid-Strukturen


Empirische Evaluation und Optimierung von Elektromobilität in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen

Ziele

Neue Produkt- und Dienstleistungsansätze für Elektromobilität sollen in unterschiedlichen Lebens- und Arbeitszusammenhängen bei einer dezentralen, regenerativen Energieversorgung erprobt und optimiert werden. Im Fokus der Einbindung von Elektromobilität in die verschiedenen Kontexte stehen die Evaluation unterschiedlicher Carsharing-Geschäftsmodelle sowie eine nachhaltige Versorgungsstruktur. Dabei gehört die Optimierung der Ladetechnik genauso dazu wie die Ermittlung akzeptanzförderlicher Aspekte und hilfreicher Rahmenbedingungen.

Projektbeschreibung

Das Projekt „eAutarke Zukunft“ besteht aus fünf Teilprojekten, die Dienstleistungsansätze für Elektromobilität in verschiedenen Lebens- und Arbeitszusammenhängen untersuchen: (1) Angebunden an ein Energie-Plus-Haus wird in einem Feldtest untersucht, ob sich ein Elektroauto privat nachhaltig mit Strom versorgen lässt. (2) An einer Universität wird ein innovatives Geschäftsmodell für ein innerbetriebliches Carsharing entwickelt und erprobt, in welchem die speziellen Anforderungen von E-Autos, beispielsweise Ladezeiten, berücksichtigt werden. (3) Als weiteres Carsharingmodell werden Elektroautos in einem gewerblichen Fuhrpark erprobt. (4) Mithilfe einer intelligenten Ladelastregelung sollen die Fahrzeuge in Abhängigkeit der Ladeprioritäten, der verfügbaren regenerativen Energieträger und unter Berücksichtigung der Lastspitzen im öffentlichen Netz mit Strom versorgt werden. (5) Alle Teilvorhaben werden sozialwissenschaftlich begleitet.

Sozialwissenschaftliche Begleitforschung des ITD

Ziel der Begleitforschung ist es, akzeptanzsteigernde Aspekte, förderliche Rahmenbedingungen und Handlungsanreize sowie potenzielle Markthemmnisse in den verschiedenen Anwendungskontexten zu identifizieren und zu analysieren. Ableitungen für Optimierungspotenziale sollen gemacht und den jeweiligen Projektpartnern kommuniziert werden.
Zudem fließen die Erkenntnisse in den Diskurs der sozialwissenschaftliche Innovations- und Akzeptanzforschung zur Etablierung von Innovationen ein. Aufbauend auf die vorhandene Kompetenz und den Erkenntnissen früherer Forschungsprojekte wird das ITD mit Hilfe eines Methodenmixes aus verschiedenen qualitativen und quantitativen Erhebungsinstrumenten (u.a. Face-to-Face Interviews, Online-Befragungen, standardisierte Fragebögen) Einstellungen, Motive, Bewertungen Wahrnehmungen und Akzeptanz (Treiber/Hemmnisse) der unterschiedlichen Zielgruppen ermitteln.

Projektsteckbrief

Laufzeit:
Juli 2013 bis März 2016
Förderung:
Förderung im Rahmen der Schaufenster Elektromobilität
(http://www.schaufenster-elektromobilitaet.org)
Konsortialpartner:
Universität Hildesheim (Konsortialführung)
Helma Eigenbau AG
AS Solar GmbH
TÜV Nord Mobilität GmbH & Co KG
Kontakt und
Projektleitung am ITD:

Arne Schmid
Links: „eAutarke Zukunft“ auf der Seite der Metropolregion GmbH